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Nach der kurzfristigen Übernahme des Weltcups aus Schonach findet im kommenden Winter in Oberstdorf kein Weltcup der Nordischen Kombinierer statt. Zeitplan: Freitag, 06. Januar, 2012 Eintrittspreise: Eintrittskarten erhalten Sie an der Tageskasse. Aktuelle News: 08.01.2012, 15:20 Uhr
Für den 25-jährigen Kokslien war es erst der zweite Weltcup-Sieg seiner Karriere – nach Lillehammer 2011. Tino Edelmann, bislang Zweiter des Gesamtweltcups, musste als Elfter den Japaner Akito Watabe in der Gesamtwertung vorbei ziehen lassen. Jason Lamy Chappuis verteidigte als Siebter die Führung im Gesamtweltcup. Rundum zufrieden zeigten sich die Organisatoren in Oberstdorf. Sie erhielten sowohl von den Athleten als auch den Verbänden größtes Lob für die kurzfristige Übernahme des Weltcups von Schonach. Die Ergebnisse des Einzelbewerbs finden Sie hier. Miko Kokslien (Norwegen).Ich hatte einen guten Sprung, war sehr zufrieden. In der Loipe habe ich zwei Runden gebraucht, um richtig reinzukommen. Das norwegische Team hat sich wirklich stark gezeigt, wir haben viele Schritte vorwärts gemacht. Es ist ein Vergnügen, in dieser Mannschaft zu sein. Die Veranstalter in Oberstdorf haben wirklich einen großartigen Job geleistet. Die Verhältnisse waren so gut wie nur möglich. Es war perfekt. 08.01.2012, 15:15 Uhr 08.01.2012, 14:00 Uhr 08.01.2012, 11:30 Uhr 08.01.2012, 11:15 Uhr
08.01.2012, 11:10 Uhr Wieder zurück in die Spur fand der für den Teamwettbewerb nicht berücksichtigte Björn Kircheisen. Der laufstarke 28-Jährige aus Johanngeorgenstadt wurde mit 127 Metern Neunter und rechnet sich mit 54 Sekunden Zeitrückstand durchaus noch Chancen aus auf der Langlaufstrecke. Enttäuscht war Lokalmatador Johannes Rydzek vom SC Oberstdorf, der mit 114,5 Metern nur auf Rang 31 landete und mit 1:49 Minuten Rückstand chancenlos ist für einen Podestplatz. Stimmen nach dem Springen: Johannes Rydzek (Oberstdorf): „Dieser Sprung war alles andere als gut. Ich hatte da oben so meine Probleme. Hat nicht ganz geklappt. Es war trotzdem gut, dass wir hier einen Weltcup hatten.“ Tino Edelmann (Zella-Mehlis): „Ich bin schon zufrieden, auch wenn ich unten noch ein bisschen was verschenkt habe. Ich denke, in der Loipe sind andere im Vorteil, weil das eine sehr sehr anspruchsvolle Strecke ist. Aber ich werde natürlich versuchen, da vorne mitzuhalten.“ Björn Kircheisen (Johanngeorgenstadt): „Das war mal wieder ein besserer Sprung. Ganz ehrlich, ich war in den letzten Wochen schon etwas verzweifelt. Wir haben analysiert und ein bisschen was am Material geändert. Aber ich bin nicht so recht vorangekommen. Ich hoffe, dass ich den Aufwärtstrend später in der Loipe fortsetzen kann.“ Ronny Ackermann (Trainer DSV): „Mit Björn bin ich sehr zufrieden, er ist sehr aggressiv gesprungen und hat eine gute Ausgangsposition. Da ist schon noch was möglich … Ist doch klar, dass wir bei einem Heimweltcup voll angreifen.“ 08.01.2012, 11:05 Uhr 08.01.2012, 11:00 Uhr 07.01.2012, 16:20 Uhr 07.01.2012, 16:15 Uhr 07.01.2012, 16:05 Uhr 07.01.2012, 16:00 Uhr
Das deutsche Team hatte sich beim Springen am Vormittag auf der Großschanze in der Erdinger Arena als Dritter eine gute Ausgangsposition für die abschließende Staffel verschafft. Frenzel war dabei mit 128 Metern als Vierter bester DSV-Vertreter. Lokalmatador Rydzek (124 m) und der Weltcup-Gesamtzweite Edelmann (123,5) zeigten ebenfalls ordentliche Leistungen. Nur der anstelle von Björn Kircheisen nominierte Rießle enttäuschte mit 111,5 Metern. In der Loipe auf den WM-Strecken im Langlaufstadion Ried machte Startläufer Rydzek jedoch schnell die 18 Sekunden Rückstand auf Österreich wett und ließ auch Norwegens Alt-Star Magnus Moan nur drei Sekunden vor sich. «Das war ein Wahnsinnsgefühl», sagte Rydzek. Rießle schloss sogar zu den Skandinaviern auf. «Ich war nach dem Springen sauer und wollte das in der Loipe wieder gutmachen», sagte er. Bundestrainer Hermann Weinbuch lobte sein Auftakt-Duo: «Ich bin hochzufrieden mit meinen beiden jungen Leuten.»
07.01.2012, 15:45 Uhr Magnus Moan: „Heute waren zwar nicht soviele Zuschauer da wie 2005, als ich meinen Sieg vor mehreren zehntausend Besucher genossen habe. Das Rennen hier in Oberstdorf hat aber trotzdem viel Spaß gemacht. Gestern nach dem Sturz von unserem Teamkollegen Magnus Krog haben wir beschlossen, voll zu attackieren. Das waren wir ihm schuldig. Magnus ist eigentlich schon wieder in einer ganz guten Verfassung und wir wussten, dass er im Krankenhaus vor einem großen Flachbildschirm liegt und uns zusieht. Er wird wohl nach seinem Schlüsselbeinbruch ein, zwei Monate aussetzen müssen, aber vielleicht sehen wir ihn bei den letzten Rennen des Winter doch noch wieder.“ Stimmen Deutschland (Rang 2)
Fabian Riessle (Schonach): „Nachdem ich mit meiner Leistung beim Springen überhaupt nicht zufrieden war, bin ich mit einer gehörigen Portion Wut zum Langlauf gekommen. Ich wollte in der Loipe einfach Schadensbegrenzung betreiben und habe alles getan, dass mir der Mikko (Kokslien) nicht wegläuft. Und das ist mir super gelungen. Das Publikum hier in Oberstdorf ist supertoll. Wenn man so angefeuert wird, tut es an dem brutalen Anstieg schon gar nicht mehr so weh.“ Tino Edelmann (Zella-Mehlis): „Ich habe bis zum Schluss an unseren Sieg geglaubt.“ Eric Frenzel (Oberwiesenthal): „Auch wenn es wieder nur zu Platz zwei gereicht hat: Wir sind ein gutes Rennen gelaufen und können zufrieden sein. An der Schanze haben wir leider nicht ganz unsere Leistung abgerufen, sonst wäre vielleicht noch mehr drin gewesen. Auf die Frage, ob auf dem DSV-Kombi-Team ein Fluch liege: Was will man machen? Wir geben ja alle unser Bestes und eigentlich fehlt zum Sieg ja nicht viel. Aber ich bin überzeugt: irgendwann schlägt auch unsere Stunde.“ Stimmen Österreich (Platz 3) Bernhard Gruber: „Ich war mir meiner Sache so sicher und konnte den letzten Stieg wirklich gut durchziehen. Auch in der Abfahrt kamen die Verfolger nicht mehr an mich heran und dann dieser Fehler. Es tut mir sehr leid für das Team. Trotzdem weiß ich, dass ich in wirklich gut in Form bin und auch als Team wissen wir, dass wir gewinnen können.“ Mario Stecher: „Gottseidank war es ja nur ein Weltcup und keine Großveranstaltung. Bernhard (Gruber) hat zunächst ein paar Tränen vergossen, aber er hat eine Top-Leistung gebracht und deshalb verzeihen wir ihm sein Missgeschick. Wir haben gezeigt, dass wir auch ohne Felix Gottwald konkurrenzfähig sind. Ich selbst habe zwar ein paar Sekunden beim Laufen rausgeschunden, aber dafür vorher einige mehr Sekunden auf der Sprungschanzen verloren. Christoph Bieler: „Es ist gut zu wissen, dass wir im Teambewerb ganz vorne sein können. Auch wenn heute nicht alles nach Wunsch verlaufen ist, haben wir uns gut geschlagen. Morgen gilt es, im Einzel das Optimum herauszuholen - der nächste Teambewerb findet ja erst in der nächsten Saison statt.“ Willi Denifl: „Ich bin mit meinem Beitrag für das heutige Ergebnis zufrieden. Dem Berni mach ich keinen Vorwurf, in der Hitze des Gefechtes kann das einmal passieren. Besser jetzt als bei einer Großveranstaltung.“ 07.01.2012, 15:00 Uhr
07.01.2012, 11:00 Uhr
Die Österreicher gehen nach dem Springen mit 15 Sekunden Vorsprung auf Norwegen in die Loipe. Deutschland muss 18 Sekunden aufholen. Auf den vierten Platz liegt die Mannschaft von Frankreich, die 31 Sekunden zurückliegen. Die größte Tagesweite beim Springen erzielte der Österreicher Bernhard Gruber mit 131,5 Metern. Mit drei Deutschen unter den Top-Ten ist für den 4 x 5 m-Lauf, der heute um 13.30 im Langlaufstadion im Ried noch alles drin. 07.01.2012, 08:30 Uhr Die deutschen Wintersport-Fans können sich auf einen spannenden Kombinations-Weltcup in Oberstdorf freuen. Beim Provisorischen Wettkampfsprung am Freitag landeten drei DSV-Asse in den Top Ten. Der Oberwiesenthaler Eric Frenzel gewann das Springen bei leichtem Schneefall mit einer Weite von 130,5 Metern vor dem Österreicher Bernhard Gruber (128,5) und dem Weltcup-Zweiten Tino Edelmann vom SC Motor Zella-Mehlis (131,0). Ein guter Sprung gelang auf seiner Heimschanze auch dem Oberstdorfer Johannes Rydzek, der mit 126 Metern auf Rang zehn sprang. Überschattet wurde der Wettbewerb vom Sturz des Norwegers Magnus Krog, dem mit 135 Metern zwar die größte Weite gelang, der beim Aufsprung allerdings die Ski verkantete und - wie vor einer Woche sein Landsmann Tom Hilde bei der Vierschanzentournee – zu Sturz kam. Krog wurde mit einer Schulter- und Halswirbelverletzung vorsorglich ins Krankenhaus Immenstadt eingeliefert. Ob er bei den Wettkämpfen am Samstag und Sonntag dabei sein kann, ist noch fraglich. Der Provisorische Wettkampfsprung ist im dritten Jahr ins Wettkampfprogramm aufgenommen. Die Weiten werden herangezogen, falls beim Einzelbewerb das Springen wetterbedingt ausfallen sollte. Die Vorhersagen für Oberstdorf sind allerdings stabil. Die Wettbewerbe beginnen jeweils um 8.30 Uhr mit dem Probetraining und um 9.30 Uhr mit dem Wertungsdurchgang in Erdinger Arena und werden dann am frühen Nachmittag (Samstag um 13.30 Uhr, Sonntag um 12.45 Uhr) im Langlaufstadion Ried fortgesetzt. Tickets für Kurzentschlossene gibt es an den Tageskassen. Bei Vorlage ihrer aktuellen Mehrtageskarte bzw. dem entsprechenden Kaufbeleg der Bergbahnen (Das Höchste, Söllereckbahn) erhalten Sie 50% Ermäßigung auf den Tageskartenpreis. Zwei Disziplinen – 37 Kameras Deutsches Fernsehen betreibt großen Aufwand für die Live-Übertragung des Kombinations-Weltcups aus Oberstdorf Die Zeit der Vorbereitung war knapp. Und doch legten sich alle Verantwortlichen mächtig ins Zeug, um den am heutigen Freitag mit dem Qualifikationssprung beginnenden FIS-Weltcup in der Nordischen Kombination in Oberstdorf zu einem Erfolg zu führen. Den Organisatoren vor Ort steckten noch die Mühen von Vierschanzentournee und Tour de Ski in den Knochen, da kam – etwas überraschend, aber doch selbst gewünscht – die nächste Mammutaufgabe auf die Allgäuer zu. Der wegen Schneemangels abgesagte Weltcup in Schonach wurde nach Oberstdorf vergeben. Was an zwei Sportstätten gerade großteils abgebaut worden war, musste wieder mühsam aufgebaut werden. Schneestürme und starker Wind am Donnerstag sowie heftige Schneefälle in der Nacht zum Freitag erschwerten die Vorbereitungsarbeiten. Doch an der Schanzenanlage in der Erdinger Arena und den Loipen im Langlaufstadion Ried läuft dennoch alles nach Plan. Einen besonders hohen Aufwand betreibt auch das Fernsehen. Für die Live-Übertragung des Skispringens am Samstag- und Sonntagmorgen in der ARD hat die Produktionsfirma Tilly-TV 17, für den nachmittäglichen Langlauf sogar 20 Kameras installiert. „Natürlich freuen wir uns, wenn das Fernsehen die Sportler und Oberstdorf ins beste Licht rücken“, sagt Weltcup-Generalsekretär Stefan Huber. Nach den derzeitigen Planungen, so Huber, plane die ARD die Übertragung der kompletten Wettkämpfe am Samstag und Sonntag aus Oberstdorf.
Zum dritten Mal Weltcup Nordische Kombination in Oberstorf Zum dritten Mal nach 2004 und 2007 findet an diesem Wochenende in Oberstdorf ein Weltcup der Nordischen Kombination statt. Der von Schonach ins Allgäu verlegte Wettkampf beginnt am Freitagvormittag mit dem ersten offiziellen Training (ab 9 Uhr) und dem sogenannten Provisorischen Wettbewerbssprung (ab 11 Uhr) von der Großschanze. 67 Athleten aus 14 Nationen nehmen am Weltcup in Oberstdorf teil. Den Teamwettkampf am Samstag bestreiten elf Nationen. Der sogenannte Provisorische Wettbewerbssprung am heutigen Freitag wird gemäß den Bestimmungen des Internationalen Skiverbandes für einen Wertungsdurchgang durchgeführt. Das Resultat kann als Ergebnis für die Durchführung des Langlaufes verwendet werden, sollte der eigentliche Wertungsdurchgang nicht durchgeführt werden können. Das Ergebnis dieses Durchganges kann maximal einmal an einem Wettkampf-Wochenende herangezogen werden und auch nur bei Einzelwettkämpfen.
Oberstdorf springt ein Ausgefallener Kombi-Wettkampf findet am kommenden Wochenende im Allgäu statt Unverhofft kommt oft. Gerade haben die Oberstdorfer Organisatoren nach den erfolgreich abgewickelten Wettbewerben der Vierschanzentournee und der Tour de Ski ihre Sachen abgebaut, da dürfen sie auch schon wieder aufbauen. Denn dank der nachwievor ausreichenden Schneesituation im Oberallgäu findet der am Montag in Schonach kurzfristig abgesagte Weltcup in der Nordischen Kombination am kommenden Wochenende in Oberstdorf statt. „Sowohl der Internationale Skiverband als auch der Deutsche Skiverband haben angefragt, ob wir kurzfristig einspringen können“, erzählt Stefan Huber von der Skisport- und Veranstaltungs-GmbH, „und wir tun das gerne, auch wenn uns allen die letzte Woche mit Vierschanzentournee und FIS Tour de Ski noch kräftig in den Knochen steckt.“ Allerdings sorgt man sich auch in Oberstdorf um den Schnee. „Der Regen der letzten Tage hat unserer Loipe im Ried natürlich auch zugesetzt, aber der Zustand ist nach der tollen Präparierung für die Tour de Ski immer noch absolut Weltcup-tauglich“, so Huber. Die Organisatoren in Oberstdorf wollen nicht nur Schonach und dem DSV entgegenkommen, sondern auch „Bonuspunkte“ bei der Bewerbung um die FIS Nordische Ski-WM 2017 sammeln. Zakopane – einer der drei Konkurrenten beim FIS-Kongress im kommenden Juni – musste am Wochenende seinen für Ende des Monats angesetzten Weltcup in der Nordischen Kombination „aufgrund technischer Schwierigkeiten“ zurückgeben. „Für uns ist das sicherlich nochmals eine gute Chance, um uns als zuverlässigen und kompetenten Ausrichter zu positionieren“, sagt Oberstdorfs OK-Präsident Josef Geiger. Der 36-jährige Generalsekretär bereitet damit mit seinem hauptamtlichen Team sowie fast 1.250 freiwilligen Helfern in dieser Wintersaison fünf Weltcup-Veranstaltungen vor. Nach Tournee, Tour de Ski und dem Kombinations-Weltcup am Wochenende stehen vom 17. bis 19. Februar noch das Skifliegen um die FIS-Team-Tour sowie am 3. und 4. März der Alpin-Weltcup der Damen in Ofterschwang auf dem Programm. Nach 2004 zur Vor-WM und 2007 – auch damals war man für Schonach eingesprungen – ist es der dritte Kombinations-Weltcup in Oberstdorf. Auf die Veranstaltung am Wochenende – für die ca. 250 freiwillige Helfer benötigt werden - können sich die Skifans laut Huber ganz besonders freuen: „Mit Tino Edelmann, Eric Frenzel und Björn Kircheisen hat der DSV heuer drei ganz heiße Eisen im Feuer. Und auch unser Lokalmatador Johannes Rydzek wird es in seiner Heimat allen zeigen wollen.“ Der in Schonach ebenfalls abgesagte Weltcup im Frauen-Skispringen wird nicht nach Oberstdorf verlegt. Erst am Mittwoch soll entschieden werden, ob er ersatzlos gestrichen oder nach Hinterzarten vergeben wird. Text: Thomas Weiß
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